Verhäxt und Ufgspiesst

Der Film

Wie alles angefangen hat…

Thierry Gschwind, der schon einige Spezialeffekt-filme gemacht hatte, bekam Lust ein grösseres Projekt in Angriff zu nehmen. Es war ziemlich schnell klar, dass der Film eine Verarschung von etwas sein sollte und weil sowohl Fabienne als auch Thierry gerne Charmed und Buffy schauen (aber nicht aus denselben Gründen), wurde einstimmig beschlossen sich darüber lustig zu machen, vor allem weil es bis jetzt noch keinen vernünftiger Fan-Film zu den oben erwähnten Serien gibt.

Wie der Film entstanden ist

Zuerst wollte das Geschwisterpärchen nur ein paar kleine Sketsche drehen, weil dies nicht zuviel Arbeit macht. Doch nach einer Woche, waren schon so viele Sketsche geschrieben, dass Thierry sich dazu entschloss doch einen Film zu drehen.
Fabienne machte sich an der Arbeit und fügte die Sketches zu einem Drehbuch zusammen, das als Grundgeschichte das übliche “Morgen geht die Welt unter”-Szenario enthielt, das in jeder zweiten Episode der oben genannten Serien vorkommt.

Plötzlich hatte das Drehbuch aber schon 99 Seiten und nach anfänglichen Bedenken machten sich die zwei motiviert ans Werk.

Schauspieler wurden gesucht, Bluescreen gemalt, Requisiten gebastelt, Kostüme genäht, Filmequipment zusammen getragen (näheres dazu im Makingof)

Schnell sammelte sich das Filmgerümpel an und das Zimmer von Fabienne sah aus wie eine Mischung aus Gruselkabinett, Waffenkammer und Schneiderei. Das Zimmer von Thierry hätte ebenfalls locker als professionelles Filmstudio hergehalten. Wenn da nicht ein Bett in der Mitte gestanden wäre.

Wie alles umgesetzt wurde

Mitte April 2005 waren schon die ersten Drehtermine angesagt. Obwohl beim ersten Tag Thierry und Fabienne ziemlich nervös waren, verlief alles reibungslos. Die Schauspieler kamen alle pünktlich und es gab auch keine technischen Probleme. Zwar war alles ein bisschen chaotisch und das Set sah danach wie ein Schlachtfeld aus, aber ansonsten verlief alles reibungslos.
Die Drehtage vergingen und das ganze Team wurde jedes Mal eingespielter. Die Szenen wurden schneller abgedreht und die Schauspieler wurden immer besser. Die Monate vergingen und Mitte August rückte das Ende der Dreharbeiten in Sichtweite. Gegen Juni 2007 drehten wir nochmals einige Szene nach, die wir nun mit noch mehr Spezialeffekten aufmotzen konnten.

Die nächsten anderthalb Jahren wurde ausschliesslich in der Postproduction investiert. 3D-Animation, Spezialeffekte, Vertonung, Musik und Untertiteln raubten uns viel Zeit. Aber schliesslich rückte das ende näher. Nach der Premiere des Film im Dezemeber 2008, brauchten wir nochmals einen Monat um das Bonusmaterial zusammenzuschneiden und zu “untertiteln”. Nach rund 180 Stunden waren dann alle drei Download-versionen des Films fertig komprimiert und konnten online gestellt werden (was nochmals 96 Stunden Upload-Zeit in Anspruch nahm).

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